Im März 2016 ist der Blog der Rowohlt Verlage an den Start gegangen. Er ist nicht der erste Verlagsblog im deutschsprachigen Raum. Aber er wird sich von den bestehenden ein wenig unterscheiden: Bei tausendaugen kommen ausschließlich die Autorinnen und Autoren zu Wort. Keine Lektorenprosa, keine Werbung, keine Terminhinweise, keine Texte aus schon erschienenen Büchern, keine Quizrunden, Coverwahlen oder Gewinnspiele – «Produktinformation» findet anderswo statt.

Bisher haben wir schon zahlreiche Beiträge deutscher und internationaler Autorinnen und Autoren zur Verfügung gestellt bekommen. Sie sind von unterschiedlichster Art: Prosatexte, Zeichnungen, Fotografien, Interpretationen von Schlagertexten, Kunstkritik, Kultur- und Weltbetrachtung, Texte aus gegebenem wie Texte ganz ohne Anlass – alles, was technisch darstellbar ist, wird denkbar sein. Einzige Voraussetzung: Aufgenommen werden nur bisher nicht veröffentlichte oder nicht auf Deutsch veröffentlichte Beiträge.

Der Blog verdankt seinen Namen einem vielzitierten Satz von Ernst Rowohlt: «Mein Verlag hat kein Gesicht, mein Verlag hat tausend Augen». Damit zielt tausendaugen genau auf das, was ein Verlagsblog sein soll – «eine bunte Mischung aus Geistesblitzen und Halbdurchdachtem, wie bei jedem analogen Kaffeehaus- oder Beizengespräch» (Martin Ebel).