/von Harald Krämer

Ich bin der Nachfolger von Maxim Biller
Tex Rubinowitz

Ich sitze mit Maxim Biller in einem sehr großen Flugzeug, es ist vollkommen leer, Biller hat panische Flugangst, er meint, dass das Flugzeug so leer sei, mache es nicht besser, im Gegenteil, in der Gruppe stirbt es sich leichter ...
Solitär
/von Harald Krämer

Aus einem deutschen Lied geschnitten (7)
Georg Klein

Auftritt Sonne! Und es bleibt nicht bei Eins und Zwei. Auch nach dem Erklingen der restlichen Ziffern, nach Drei, Vier, Fünf, Sechs, Sieben, Acht und Neun, wird das Erscheinen unseres Zentralgestirns mit unverändert wuchtigem Ernst beschworen ...
Liedgut
/von Harald Krämer

Der Terror der Entscheidung
Philipp Hübl

Nicht schuldig. So urteilten knapp 87 Prozent der Zuschauer im interaktiven ARD-Stück «Terror», das auf dem gleichnamigen Theaterstück von Ferdinand von Schirach basiert. Sie sprachen damit den fiktiven Bundeswehrpiloten Koch frei ...
Solitär
/von Harald Krämer

Gelobt sei die Blasphemie?
Marc Trévidic

Blasphemie! Ein Wort, als wäre es den Tiefen der Zeit entstiegen. Aus seiner Gruft kommt es gekrochen wie ein verstaubter Vampir, im Schlepptau längst vergessene Ängste, blasse Erinnerungen an eine ferne Vergangenheit, die es nie gegeben zu haben schien ...
Solitär
/von Harald Krämer

Ziehen (7)
Tex Rubinowitz

Ich hab mal einen Hecht gefangen, mit einer Angel, keiner richtigen, es war nur ein schnöder Stock mit einer Schnur, einem Korken als Schwimmer und am Haken ein Regenwurm, den ich, nachdem ich den Hecht hatte, wieder freiließ, das war in Finnland, das ist keine Kunst.
Kunststoff
/von Harald Krämer

Aus einem deutschen Lied geschnitten (6)
Georg Klein

Ein wunderlicher Ratschlag! Zumindest ein Rat, der sich, hört man ihn gesungen oder gesprochen, nicht von selbst versteht. Wenn ich, semantisch-pedantisch, die verwendeten Verben ins Auge fasse, scheint es auf eine hintersinnig zwiefache Weise um Besitz zu gehen ...
Liedgut
/von Harald Krämer

Das Liebesleben der Philosophen – Teil 2: Wittgenstein
Manfred Geier

Während Martin Heidegger seine schöpferische Energie als Denker aus dem heterosexuellen Eros bezog, der ihn immer wieder die Grenzen der bürgerlichen Ehe überschreiten ließ, quälte sich Ludwig Wittgenstein sein Leben lang mit den Versuchungen, ...
Solitär
/von Harald Krämer

Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2016 für Heinz Strunk
Prof. Dr. Moritz Baßler

Für seinen Roman «Der goldene Handschuh» wurde Heinz Strunk am 6. November im Rahmen eines Matinee-Festaktes im Kleinen Haus des Braunschweiger Staatstheaters mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2016 geehrt ...
Solitär
/von Harald Krämer

Geist und Gehirn in Kürze
Siri Hustvedt

Wenn Alice von einem Pferd fällt, mit dem Kopf aufschlägt und einen traumatischen Hirnschaden erleidet, wird man diesen – die Blutung, Schwellung oder Verletzung – als ein organisches, physisches Hirnproblem begreifen und von einem Neurochirurgen oder Neurologen behandeln lassen ...
Solitär
/von Harald Krämer

Ziehen (6)
Tex Rubinowitz

Als ich klein war, war mein Vater nicht da, das heißt, er war zwar bei uns, physisch anwesend, aber der Vater war ja gelähmt, hüftaufwärts, also seine Beine waren da, aber die wussten nicht, was sie tun sollten, konnten ja nicht so einfach weggehen ...
Kunststoff
/von Harald Krämer

«Schriftsteller wie Elena Ferrante – und ich – schulden Ihnen nichts außer unseren Büchern»
Jojo Moyes

Da ist also ein literarisches Rätsel gelöst: Die Identität hinter dem Pseudonym Elena Ferrante – eine der von der Kritik meistgerühmten Schriftstellerinnen unserer Zeit – ...
Solitär
/von Harald Krämer

Aus einem deutschen Lied geschnitten (5)
Georg Klein

Nicht bloß der einzelne Mensch, sondern auch die Prothesen, die ihm die Kultur für seinen Körper baut, ziehen eine bogenförmige Bahn durch die Zeit: Sie gewinnen an Wichtigkeit, durchlaufen eine Hochphase ihrer Verbreitung, um irgendwann seltener, schließlich gar nicht mehr benutzt zu werden, weil sich die Gründe für ihren Gebrauch beseitigen ließen oder bessere Hilfsmittel an ihre Stelle treten ...
Liedgut
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