Kunststoff

Wie in der Welt der Werkstoffe geht es auch hier um Verbindungen, Beziehungen, Netzwerke. Künstler sehen auf andere Künstler – Literatur trifft auf Malerei, Bildhauerei, Musik oder Architektur.

Aktuelle Beiträge

/von Harald Krämer

Ziehen (10)
Tex Rubinowitz

Ich hab mich immer gefragt, nein, falscher Start, ich frage mich in letzter Zeit immer häufiger, wann endlich diese Angst aufhört, man könne etwas verpassen oder etwas nicht verstehen ...
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/von Harald Krämer

Ziehen (9)
Tex Rubinowitz

Ich schaute den ziehenden Vögeln nach, ich glaube es waren Kraniche, ich dachte, die Masche zieht also immer noch, also das, was sie bei uns auslösen, die Mischung aus Bangen, Wehmut und Enttäuschung. Bangen, ob sie es schaffen, Wehmut, ...
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/von Harald Krämer

Ziehen (7)
Tex Rubinowitz

Ich hab mal einen Hecht gefangen, mit einer Angel, keiner richtigen, es war nur ein schnöder Stock mit einer Schnur, einem Korken als Schwimmer und am Haken ein Regenwurm, den ich, nachdem ich den Hecht hatte, wieder freiließ, das war in Finnland, das ist keine Kunst.
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/von Harald Krämer

Ziehen (6)
Tex Rubinowitz

Als ich klein war, war mein Vater nicht da, das heißt, er war zwar bei uns, physisch anwesend, aber der Vater war ja gelähmt, hüftaufwärts, also seine Beine waren da, aber die wussten nicht, was sie tun sollten, konnten ja nicht so einfach weggehen ...
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/von Harald Krämer

Ziehen (5)
Tex Rubinowitz

Von Muhammed Ali (dem Boxer), ist folgender Ausspruch überliefert: «Wenn ich sage, dass eine Fliege einen Pflug ziehen kann, frage nicht wie, sondern spanne an!» Ich aber sage: Spanne einen Tee oder ein paar Störche vor einen Pflug ...
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/von Harald Krämer

Ziehen (4)
Tex Rubinowitz

Vom Kaffee weiß man, dass er munter macht. Tee hingegen beruhigt angeblich. Früher, als man das gemahlene Kaffeepulver mit heißem Wasser übergoss, weil Filter noch nicht erfunden waren, musste man rühren, bis sich das Pulver am Boden absetzte ...
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/von Harald Krämer

Die blaue Synapse oder «… meine neue, aeh – Taetigkeit»
Frank Schulz

Braucht’s je einen gegebenen Anlass, um über die schönen Künste zu schreiben? Eigentlich nicht. Es braucht einem ja nur ein Liedrefrain, ein Detail in einem Bild, eine Stelle in einem Buch einzufallen, und schon könnte man in die Tasten hauen. Mir zum Beispiel ...
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/von Harald Krämer

Ziehen (3)
Tex Rubinowitz

Ich stehe vor einer Flügeltür. Auf dem linken Flügel steht ‹Ziehen›, auf dem rechten auch. Ich nehme an, auf der anderen Seite der Türen steht zweimal ‹Drücken›; andererseits, die Vorstellung von einer Welt oder auch nur von einem Türproduzenten, ...
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/von Harald Krämer

New Kids on the Blog
Dorthe Landschulz

Kunststoff
/von Harald Krämer

Ziehen (2)
Tex Rubinowitz

Auf der einen Seite der Tür steht «Drücken», auf der anderen «Ziehen», oder es steht auf zwei Flügeltüren, die sich eben auf unterschiedliche Art öffnen lassen, damit die von innen und die von außen Kommenden Wahlfreiheit haben, es gibt hier aber keine verbindliche Regel, welche Seite wofür vorgesehen ist ...
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/von Harald Krämer

Meine Louise Bourgeois
Siri Hustvedt

Nachdem Emily Dickinson in der Zeitung von George Eliots Tod gelesen hatte, schrieb sie in einem Brief an ihre Cousine folgende Sentenz: «Das Aussehen der Wörter, wie sie im Druck gesetzt sind, werde ich nie vergessen ...
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/von Harald Krämer

Ziehen (1)
Tex Rubinowitz

Wenn ich ein Spatz wäre, würde ich vermutlich nicht Sätze bilden, die mit «Wenn ich ein Spatz wäre» beginnen. Was würde ich stattdessen machen? Was fällt einem zu Spatzen ein? Ah, ja, Spatzen nehmen gerne ein Sandbad, ok, ...
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