14.06.2018 von Klein, Georg in Solitär

«Fußball erlöst uns für eine rätselhafte süße Weile aus dem Käfig der Alltagsgegenwart»


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VOM PROVINZHIPPIE ZUM WESTENTASCHEN-TUCHEL ... EIN SCHUH VOLL FUSSBALLFRAGEN AN GEORG KLEIN


Im Deutschlandfunk Kultur hat man Sie als «Spezialist für beschädigte Männergestalten» bezeichnet. «Roman unserer Kindheit» spielt in einer kleinen Augsburger Vorstadtsiedlung, Anfang der 1960er Jahre, als noch immer Spuren der Kriegsverheerungen zu sehen waren, in den Straßen, in den Menschen. Hat eigentlich Ihre Heimatstadt Augsburg ein angemessenes Eckchen in Ihrem Fußballherzen okkupiert? Denn eigentlich macht der FCA – auch nach Helmut Haller und Bernd Schuster – seine Sache in der Bundesliga doch ausgesprochen gut …
Schlüsselfigur meiner wundersamen Augsburger Fußballwelt bleibt, bis mir der letzte Ball ins Aus kullert, mein Onkel Karl, jüngerer Bruder meiner Mutter. Er war als holziger Innenverteidiger, einfühlsamer Jugendwart, unbestechlicher Schiedsrichter und notorischer Kettenraucher auf ungezählten Plätzen rund um meine Heimatstadt aktiv. Als ihn die Zigarren und Zigaretten arg früh aus dem prallen Fußballerleben rissen, trug kein Geringerer als Helmut Haller mit an seinem Sarg. Wenn ich heute der kunterbunten Legionärstruppe des FCA die Daumen drücke, geschieht dies immer noch meinem Onkel Karl zu Ehren.


Fußball ist ein komplexes Spiel mit simplen Regeln. 11 gegen 11, 90 Minuten, 1 Ball. Geometrie und Gravitation, Glück und Geschick, Genie und Geschäft. Es gibt, wie Axel Hacke schreibt, «immer ein nächstes Spiel, immer eine neue Saison. Es gibt immer Hoffnung, immer ein Morgen … Insofern ist Fußball schöner als das Leben.» Liegt darin die Faszination des Fußballs?
Ja, Fußball gehört zu den Zeitspielen, die uns für eine rätselhaft süße Weile aus dem Käfig der übermächtigen Alltagsgegenwart erlösen. Sogar die chronologische Zeit, die dem Spiel durch seine zweimal 45 Minuten numerisch eingeschrieben scheint, wird im Idealfall außer Kraft gesetzt. Wenn sich in einer Nachspielzeit die Ereignisse überschlagen, wenn einzelne Momente sich fast schmerzhaft dehnen, wenn ein unvorhergesehenes Drama seinen Rhythmus findet, ticken alle Uhren, die auf dem Bildschirm und sogar die am Arm des Schiedsrichters, vergebens. Ein grandioses Spiel generiert seine eigene grandiose Zeitordnung. Großes Spiel schafft große Zeit!


Der Komponist Dmitri Schostakowitsch, glühender Fan von Stalinez Leningrad (heute: Zenit St. Petersburg), schrieb die Musik für ein Fußballballett. Sartre konstatierte lakonisch: «Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.» Nobelpreis-Kollege Camus assistierte: «Alles, was ich am sichersten über Moral und menschliche Verpflichtungen weiß, verdanke ich dem Fußball.» Und Vladimir Nabokov erlebte glanzvolle Momente als Torwart: «Erhaben, einsam, unbeteiligt, so schreitet der Held des Fußballtors durch die Straßen, verfolgt von hingerissenen kleinen Jungs. Er wetteifert mit dem Matador und dem Fliegerass als ein Gegenstand verzückter Verehrung.» Was macht den Mannschaftssport Fußball für Intellektuelle so interessant?
Jener Onkel, dessen Beerdigung ich eingangs heraufzubeschwören versucht habe, schrieb neben seinen anderen Verpflichtungen auch Spielberichte für das Blättchen seines Vereins. Kam er am späten Sonntagnachmittag direkt vom Platz zu uns, beteuerte er regelmäßig, dieses Mal sei es völlig unmöglich, das Geschehen auf dem Rasen in einen knappen Text zu bannen. Mein Vater, im selben Verein aktiv gewesen, konterte, einem eingefleischten Ritual gehorchend, dann immer mit: «Erzähl erstmal in aller Ruhe, Karl!»
Und nachdem er sich den Bericht seines Schwagers angehört und das eine oder andere nachgefragt hatte, zog er sich mit Kugelschreiber und Block ins eheliche Schlafzimmer zurück, um das Erfahrene, auf dem Bett sitzend, über das Nachtkästlein gebeugt, in eigene Worte zu fassen.
Ein Stündchen später in der Wohnküche: «Unfassbar, Helmut! Wie du das nur wieder hingekriegt hast! Haargenau getroffen! Als wärst du dabei gewesen!»
Wenn ich das von Ihnen zitierte Statement des Kollegen Camus variieren darf: «Nicht alles, aber viel von dem, was ich über die Magie des Erzählens weiß, habe ich diesen beiden Amateurfußballern, in ihren Brotberufen Maurer beziehungsweise Elektriker, und ihrem gemeinsamen Ringen um sprachlichen Ausdruck und intellektuelle Durchdringung zu verdanken!»
Ganz trocken verallgemeinert: Die Erfahrung großer Spielmomente oder gar das rare Erlebnis eines wirklich großen Spiels bringt uns auch an unsere intellektuellen Grenzen. 
Wenn das numinose Nu auf grünem Rasen Erscheinung wird, können wir eloquente Denkvirtuosen stammeln und ihre Ohnmacht genießen sehen ...

«Ich fürchte, als Trainer wäre ich wohl eine Art Westentaschen-Tuchel»


Am 20. Oktober 1971 deklassierte Hennes Weisweilers Borussia Mönchengladbach Inter Mailand mit 7:1. Es war eines der besten Spiele auf deutschem Boden, mit dem besten Netzer aller Zeiten. Unvergesslich aus vielen Gründen – vor allem, weil das 7:1 nach einem läppischen Büchsenwurf auf Inter-Stürmer Boninsegna annulliert wurde (und Gladbach dann rausflog). Gibt es Spiele dieses Kalibers, die Ihnen jederzeit präsent sind?
Als die wackere deutsche Nationalmannschaft 1966 gegen das nicht minder respektable englische Team im Endspiel der Weltmeisterschaft mit 2:4 unterlegen war, taumelten mein jüngerer Bruder und ich ins Freie, um vor dem Wohnblock, auf der Wiese zwischen den Wäschestangen, unsere eigene glattgewetzte Kugel hin und her zu bolzen.
Wir waren wie in Trance. Es handelte sich um den nicht enden wollenden Nachrausch der medialen Teilhabe. Das Schwarzweißfernsehen, die öffentlich-rechtlichen TV-Sender und der Fußball hatten eine großartige Zeit miteinander. Wenn vor der Übertragung eines Europapokalspiels die sogenannte Eurovisionsmelodie erklang, lief mir ein heißkalter Erwartungsschauer über den jugendlichen Rücken.
Die mediale Übertragung und die mediale Archivierung der Fußballspiele haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass die Weitererzählung großer Fußballmomente nicht abreißt. Ein Bekannter gestand mir unlängst, dass er sich die Zusammenfassung des legendären 7:1 gegen Brasilien bestimmt schon ein Dutzend Mal auf YouTube angesehen hat. Und im Nu waren wir beide dabei, uns wechselseitig an bestimmte Momente zu erinnern. Etwa die Szene, in der sich Toni Kroos ungläubig beide Hände vor das Gesicht schlägt.


Wenn er nicht gerade über katalanischer Lyrik brütet, denkt Manchester-City-Trainer Pep Guardiola 24 Stunden am Tag über Fußball nach – manisch, detailversessen, genial. An monströsem Selbstbewusstsein ist ihm nur einer seiner Zunft noch voraus: Louis van Gaal. Ihm verdanken wir die mit Abstand beste Gottesdefinition seit dem Alten Testament: «Ich bin wie Gott. Ich bin nie krank und habe immer recht.» 
Hätte es Sie zum Fußball verschlagen, was für ein Trainertyp wären Sie? Man darf vermuten: eher Helmut Schön als Jürgen Klopp, oder?
Ich fürchte, als Trainer wäre ich wohl eine Art Westentaschen-Tuchel geworden: eher detailverbissen denn detailverliebt, zu viel Kontrollfuror, zu wenig Lässigkeit, zu wenig Vertrauen in den unberechenbaren Zufall. Sogar das unumstößlich Wichtigste, dass Fußball ein Spiel und eben keine Kombination wissenschaftlicher Versuchsanordnungen ist, hätte ich womöglich zum Leidwesen meiner Mannschaft und zu meinem eigenen aus dem allzu eng fokussierenden Auge verloren. Gut, dass dieser Kelch an allen vorübergegangen ist ...


Er ist der Fußballkommentator mit dem tollsten Namen: Friedrich Leonhard Ignatius Josef Maria Lamoral Balthasar Thurn und Taxis. Fritz von Thurn und Taxis, verarmter Sprössling eines alten böhmischen Adelsgeschlechts, seit kurzem im Ruhestand. Gebildet, charmant, witzig und mit einer spektakulären Aussprache gesegnet. Den Frankfurter Hrgota nannte Fritz stoisch «Ricotta», auch die Kollegen «Opamejang», «Dömmbälle» und «Zockratis, der Grieche» erfreuten sich linguistischer Umarbeitung. Oder ARD-Sportchef Ernst Huberty, immer schön sachlich und unaufgeregt: «Wohin der Ball ging, Sie sahen es.» Haben Sie noch die Stimme eines Fußballreporters im Ohr, den Sie besonders mochten?
Warum nostalgisch in die Vergangenheit ausbüxen, solange es noch Fußball im öffentlich-rechtlichen Radio gibt? Sabine Töpperwien vom WDR möge uns mit all ihrer kunstvoll-künstlichen Kernigkeit noch möglichst lange hinter dem Mikrophon erhalten bleiben.
Aus dem Reich der Toten, also aus meiner Kindheit, höre ich noch immer, nörgelig-näselig, immer latent skeptisch, Sammy Drechsel in der Münchner Abendschau die Wochenendspiele bayerischer Mannschaften am Montag oder erst am Dienstag nachkommentieren.
Und was die einschlägige Zukunft angeht: Unsere Bundesliga-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (ein wahrer Künstlerinnenname!) kann ich mir schon jetzt als famose Moderatorin vorstellen ...

«Fußball ist auf eine rätselhafte Weise komplett»


Was hat Fußball, was andere Ballsportarten (z. B. Handball) nicht haben? Ein Mittelfeld. «Mittelfeld heißt: nachdenken. Fußball heißt Raumgefühl, Fußball ist eine Erzählung.» Findet Filmregisseur (und Gladbach-Fan) Christian Petzold, der Elias Canettis Masse und Macht zitiert: «Im Stadion sitzt jeder mit dem Rücken zum Alltag.» Ist es wirklich das, was Spieltag für Spieltag Zehntausende in die Stadien (als «Versprechen voller Möglichkeiten») treibt?
Fußball ist auf eine rätselhafte Weise komplett. Zumindest scheint es unmöglich, dieses Spiel wie andere Sportarten durch charakteristische Defizite zu definieren. Das ist umso seltsamer, wenn man bedenkt, dass Fußball auf einem rigorosen Verbot basiert: Die Feldspieler müssen bei der Ballbehandlung auf die Hand verzichten. Ausgerechnet unsere Hand, dieses mechanisch-anatomische Wunderwerkzeug, darf nur in eng bemessenen Schranken zum Einsatz kommen.
In den 70ern kickte ich mit anderen Provinzhippies jeden Samstagnachmittag, meist acht gegen acht, neun gegen neun, zwei komplette Mannschaften brachten wir nur selten zusammen. Immer galt: Open End! Das hieß, erst die totale Erschöpfung mit den obligatorischen Wadenkrämpfen läutete die letzte Spielphase ein. Manchmal träume ich noch von diesen seligen Exzessen.
Vielleicht strebten wir damals eine Art Auslagerung, einen besonderen Transfer an: Unser nervös und wirr verschachteltes Jünglingsbewusstein sollte zu sich finden, indem es sich in kollektiven Bewegungsritualen abgebildet fand? Vielleicht war das wilde Sprinten, Grätschen und Flanken ein Versuch, sich selbst aus einer ausnahmsweise kommoden Distanz beim Denken und Fühlen zuzusehen? Fußball wäre dann im Idealfall, gleich gelingender Kunst, ein pulsierendes Abbild unseres kreativen Systems.


Was glauben Sie: Kann es einen modernen, literarisch anspruchsvollen Sportroman geben? Im Netz findet man dazu die immer gleichen Verweise, von Marieluise Fleißer und Friedrich Torberg bis Richard Fords «Sportreporter» (1986). Woran liegt das? Die brillante taz-Headline «Historischer FIFA-Kongress: keine Festnahmen» legt nahe: Stoff für einen Gesellschaftsroman rund um den Fußball von heute gäbe es genug, dafür haben allein die Herren Blatter und Infantino gesorgt. Männerbünde, Sex, Korruption, Geldwäsche … 
Bin bis jetzt dreimal an einer schlichten Fußballerzählung gescheitert. Aber noch gebe ich nicht auf. Wenn mir ein einschlägig geschulter Teufel im Tausch gegen die Einflüsterung eines Fußballromans als Gegengabe 1000 Jahre Wohnpflicht in seinen hitzigen Gefilden abverlangen würde, fiele es mir vermutlich höllisch schwer, dieser Versuchung zu widerstehen.
Solang Satan kein Angebot vorlegt, werde ich auf meine Weise am Ball bleiben und hoffen, dass mir die Kugel an einem zukünftigen Schreibvormittag unversehens so vor den Schlappen springt, dass ich sie mit meinen begrenzten Talenten über die Linie bringe.


Vielleicht würde es helfen, einen fußballerisch völlig unbeleckten Erzähler, zum Beispiel einen Kulturwissenschaftler vom Planeten Mars, über das offensichtlich global verbreitete Phänomen sprechen zu lassen?
Dem hellsichtigen Marsianer würde natürlich nicht entgehen, wo sich der Fußball mit zwei anderen großen Spielwelten verfilzt, dem Geldspiel und dem Spiel um Macht. Kein Trickot bleibt rein, schon gar nicht das blütenweiße der angeblich Galaktischen. Weil der Herr der Finsternis unseren Planeten regiert, sitzen auch die Macht- und Geldhaber auf der Tribüne und lassen sich und ihre Blöße bereitwillig von den Kameras zeigen. Nicht nur mein Marsianer kann dann sehen, wo sie nackt sind.


Toni Kroos hat gerade mit Real Madrid den dritten Champions-League-Triumph in Folge eingefahren. Wenn man es nicht besser wüsste, wäre folgender Satz des gebürtigen Greifswalders der perfekte Kommentar zu den fatalen Patzern von Liverpools Keeper Loris Karius: «Fußball könnte so schön sein, wenn nicht dauernd was Blödes passierte …»
Umgekehrt wird ein Fußballschuh draus! Was wäre der Fußball ohne das magische Missgeschick, ohne den fatalen Fehltritt ins kosmisch Leere? Mir graust vor denen, die permanent automatenhafte Perfektion verlangen. Jeder, der das Schicksal des unvorhersehbaren Aussetzers auf sich nehmen muss, wird sogleich an den Schuldpranger gestellt.
Im Englischen gibt es die patente Redewendung «Shit happens!», im Französischen soll  ihr situativ das elegante «C’est la vie!» entsprechen. Einer unserer Klassiker, der potenzielle Sportfreund Friedrich Schiller, hätte den, dem der fatale Fehler unterlief, mit einem heroischen «Du hast für uns alle den Göttern des Spiels opfern müssen!» von jeglicher Schuld freigesprochen.

«2:3! Gegen wen, verrate ich nicht ...»


Bekanntlich wissen Sie ja «Von den Deutschen» ein Lied zu singen. Daher zum Schluss die Frage: Holt sich Löws Team den fünften Stern? Mir liegt ein Expertentipp zur EM 2004 vor. Das Viertelfinale zwischen Dänemark («Edelzwerg») und Tschechien («Superzwerg») tippte ein gewisser Georg Klein 4:3. Die 3 für Tschechien war absolut korrekt, die 4 Tore für Dänemark dagegen 4 zu viel … Also: Wie weit geht's diesmal für Deutschland?
Bin hier, in Ostfriesland, mit einem Niederländer-im-Exil befreundet, und es ist ausgemacht, dass wir zumindest ein WM-Spiel zusammen mit unseren Gattinnen gucken werden. Noch vor kurzem haben wir beide eine späte Ruck-zuck-Einbürgerung des begnadeten Arjen Robben durch den Bundespräsidenten für nicht völlig utopisch gehalten. Herzerwärmende Vorstellung: Ausgerechnet ein gebürtiger Groninger (Groningen ist nur eine gute Stunde flotter Fahrradfahrt von unserem Wohnort entfernt) schösse Deutschland nach furiosem Solo ins Finale!
Andererseits: Von unseren westlichen Nachbarn, die dem europäischen Fußball in den zurückliegenden Jahrzehnten so viel geschenkt haben, ließen sich auch Verzicht und Demut lernen. Folgendes mag geschehen: Eine ausnahmsweise nicht restlos perfekte Grätsche von Hummels, Boateng fälscht akrobatisch-unglücklich ab, Neuer macht sich unendlich lang, kommt aber nur noch mit der Handschuhzeigefingerspitze an den Ball, die Kugel trudelt an den Pfosten und von dort ins Netz. Die deutsche Mannschaft scheidet nach famosem Spiel mit 2:3 im Halbfinale aus.
Gegen wen, verrate ich nicht. Ein bisschen spannend soll das Ganze ja vorerst noch bleiben ...



Interview: Harald Krämer


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